Star Trek - The Next Generation: 103
"Ensign Ro" (Fähnrich Ro)

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Staffel5
102: "Darmok"
104: "Silicon..."
US-Erstsendung:
7.10.1991

SAT1-Erstsendung:
30.3.1994

Regie:
Les Landau

Drehbuch:
Michael Piller

Story:
Rick Berman and
Michael Piller

Gaststars:
Michelle Forbes
als Ensign Ro Laren

Scott Marlowe
als Keeve Falor

Frank Collison
als Gul Dolak

Jeffrey Hayenga
als Orta

Herley Venton
als Transpoter Offizier

Ken Thorley
als Barber Mot

Cliff Potts
als Admiral Kennelly

Whoopi Goldberg
als Guinan

Majel Barrett
als Computerstimme

Inhalt:

SzenenbildEine Kolonie der Föderation wird von bajoranischen Terroristen angegriffen. Die Bajoraner wurden vor vierzig Jahren von den Cardassianern von ihrer Heimat vertrieben und griffen bislang nur die Cardassianer an. Es ist rätselhaft, weshalb die Föderation diesmal zum Ziel wurde: Doch unabhängig vom Angriffsgrund ist ein Einschreiten unumgänglich. Admiral Kennelly schickt die Enterprise, um den Terroristen Orta zu finden und zu überzeugen, den Terrorismus (gegen alle Ziele) aufzugeben – im Austausch bekommt er das Versprechen eines baldigen diplomatischen Einschreitens der Föderation zur Unterstützung der Bajoraner. Picard ist skeptisch: In seinen Augen erhielten die Bajoraner vierzig Jahre lang nichts als Versprechen, und er zweifelt daran, ob weitere Versprechen etwas bewirken können. Mit auf die Mission geht Ensign Ro, eine Bajoranerin mit einer ruhmlosen Geschichte in der Starfleet – sie wurde für die Mission aus dem Gefängnis rekrutiert!

Orta wird rasch gefunden. Es stellt sich aber heraus, dass er nicht für den Angriff auf die Föderation verantwortlich war – dass er tatsächlich nicht dafür verantwortlich sein kann, da seine Schiffe eine ungenügende Reichweite haben. Dies ist problematisch für Picard, aber noch mehr für Ensign Ro: Ihr geheimer Auftrag war es nämlich, Orta Waffen und Schiffe anzubieten als Belohnung dafür, dass er sein Versteck verlässt, umsiedelt und die Föderation in Ruhe lässt. Ro weiß nicht mehr, wem sie trauen soll, entscheidet sich aber letztlich – mit etwas Hilfe von Guinan – für Picard. Dieser ist entsetzt und erkennt die größeren Zusammenhänge: Der Angriff auf die Föderation war von den Cardassianern inszeniert worden. Die glaubwürdige Föderation sollte dann Ortas Terroristen aus ihrem Versteck locken, so dass sie von den Cardassianern zerstört werden können. Die Föderation hätte keine Wahl, als untätig zuzuschauen, da sie den Frieden wahren muss.

Picard inszeniert nun eine Charade, um die Cardassianer und Kennelly zu ihren Spielzügen zu zwingen: Er lässt ein ferngesteuertes Schiff von Ortas Versteck abheben. Es wird prompt von den Cardassianern bedroht. Ebenso prompt weist Kennelly Picard an, nicht einzuschreiten. Die Cardassianer zerstören das leere Schiff. Jemand musste den Cardassianern Informationen über Kurs und Zeit der Reise gegeben haben – und nur Kennelly kommt in Frage. Sein Plan ist aufgeflogen, die Föderation kann ihre Neutralität wahren, und Ensign Ro hat sich als integer bewiesen. Picard bietet ihr an, weiterhin auf der Enterprise zu dienen.

Kommentar:

"Ensign Ro" ist sicherlich keine spektakuläre Episode, aber mir gefällt diese stimmungsvolle, zügige Geschichte über eine Verschwörung auf der Schattenseite der Föderation. Ich bin besonders davon beeindruckt, wie sparsam die "Next Generation" erzählt. Eine wichtige erzählerische Voraussetzung für diese Episode ist der erst vor wenigen Jahren beendete Krieg mit den Cardassianern, der ursprünglich in "The Wounded" (dt.: Der Rachefeldzug) vorgestellt wurde. In "Ro" hängt einiges davon ab, dass niemand diesen fragilen Frieden brechen will – zu groß ist die Furcht vor einem weiteren, erneut traumatischen Krieg. Wir, die Zuschauer, wissen das alles nur, falls wir "The Wounded" kennen. Andernfalls müssen wir uns von der Situation ein Bild alleine anhand der Hinweise machen, die uns die Episode gibt: genügend auf eine sparsame Weise, aber sicherlich nicht erschöpfend. Ich finde es erstaunlich und erfrischend, dass in "Ro" keine Figur sehr viele Worte über das ganze verliert. Nie steht eine Figur vor die Kamera und erzählt uns explizit vom traumatischen Krieg und den furchtbaren Leiden aller Beteiligten. Alles wird impliziert. Der Krieg wird in "Wounded" mehrmals erwähnt (nie ausführlich, es wird nicht einmal ein Auslöser genannt) und an O'Brien illustriert (doch auch dies mit kaum mehr als einer einzigen expliziten Geschichte). In "Ro" wird diese Situation vorausgesetzt und nur noch en passant besprochen – kein "wie sie ja wissen", kein "ich erinnere mich noch gut", keine schwarzweiße Rückblende. Nicht zuletzt deshalb wirkt dieses Universum so real, beinahe durch das Fernseherglas greifbar. Und es setzt einen intelligenten Zuschauer voraus, der eine fehlende (aber vielleicht nicht so wichtige) Hintergrundgeschichte erkennt und sich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt. Diese erzählerische Sparsamkeit vermeidet Langeweile, indem sie auf Repetition verzichtet. Und irgendwie ist dieser Ansatz auch reichhaltiger: Vielleicht ist eine evokative Andeutung einer dunkeln Vergangenheit manchmal wirksamer als eine eindeutige Geschichte. (Ich dachte soeben an Ro, aber natürlich gilt dies auch für Guinan und Picard; doch mehr dazu später.) Oder man beachte die Cardassianer: Wenn wir dieses Make-up, diese Schiffe und zwei Sätze über ihre Vergangenheit hören – muss man uns dann tatsächlich noch ein Bild davon zeichnen, dass dies die Nazis im "Star Trek" Universum sind?

Im Gegensatz zu "The Wounded" ist "Ensign Ro" eine Abkehr von den üblichen Großmächten im Konflikt: Hier geht es um die macht- und heimatlose Randgruppe, die Kinder ohne Bettdecken oder Nahrung. Es geht auch um die Verzweiflung, die Terroristen produziert. Produziert: Dieser Tage ein belastetes Thema, in "Ro" nicht erforscht (und es bedürfte sehr differenzierter Erforschung), aber auf jeden Fall eine mutige Andeutung, der Serie würdig. Die Bajoraner werden als ein Volk maximaler Würde und minimaler Macht gezeichnet: Bereits hoch entwickelt, als Menschen noch nicht aufrecht gingen, und nun so nebensächlich, dass die Föderation – selbst die gute, ehrbare Föderation – dem Volk eher leere Versprechungen gibt, als den Frieden mit Cardassia zu riskieren. Die "Next Generation" führt hier ein Element von Realpolitik ein, eine etwas dunklere Sichtweise, als sie für die Serie üblich ist. Es gibt also eine Schattenseite im "Star Trek"-Universum. Nicht jeder Bauch ist satt. Nicht jedes Leiden kann mit magischer Technik gelindert werden. Konflikte können unlösbar sein, Admirale naive Schwarzweißdenker. Dies alles entspricht der Vielschichtigkeit der "Next Generation" (vgl. "Family", dt.: Familienbegegnung), wird aber weitgehend von der Spin-Off-Serie "Deep Space Nine" wieder aufgegriffen.

Ro Laren wird hier als unangepasste, kantige Person eingeführt. Erklärtes Ziel: Mehr Konflikt, wie es in traditioneller angelegten Serien möglich ist – dies im Gegensatz zur Harmonie unter den "besten und klügsten", als die Gene Roddenberry seine Starfleet Crews auffasste. (Dies aus Nemecek, "Companion".) Es funktioniert hier gut: Ro Laren handelt etwas arg mürrisch, aber wir verstehen sie irgendwie, und im Lauf der Season wird sie sich in der Crew einfügen und die vereinzelte gute Szene finden. Sehr viel Kapital wird nach dieser Episode jedoch nicht daraus gewonnen, dass Ro Laren eine unangepasste Außenseiterin ist (sie ist höchstens etwas frecher als die meisten regulären Offiziere: doch inhaltlich sehe ich sie selten eine Position vertreten, die andere Figuren nicht auch beziehen könnten). Eine solide Episode nach der anderen wird ohne dieses "Konfliktpotential" auskommen. Vielleicht läge darin eine Lehre.

Ich habe tatsächlich Mühe, das Verlangen nach mehr Konflikt zwischen den Figuren der "Next Generation" zu verstehen: Wie kann man zu diesem Zeitpunkt der "Next Generation" zum Schluss kommen, die Eigenheiten der Serie seien eine Schwäche? Vier Seasons sprechen dagegen. Und es ist ja nicht so, als ob es in der "Next Generation" an gehaltvollem Konflikt fehlte – gute Episoden wissen welchen zu schaffen. Es fehlt lediglich an jener Art von schablonenhaftem Konflikt, der einer Figur eine langweilige Formalopposition gestattet. Dies wird im Fall von Ensign Ro weitgehend vermieden, aber eben auf Kosten eines erhofften Konfliktpotenzials, das nur in bestimmten Situationen echte Substanz hat. Eine ähnliche Versessenheit auf schablonierten Konflikt scheint mir in späteren "Star Trek" Serien das Denken der Autoren eher eingeschränkt zu haben.

Mein letztes Urteil über Ro Laren ist also gemischt: Ich halte die Figur als Einzelfall für gut konzipiert und gut umgesetzt; gleichzeitig sehe ich hinter ihrer Entstehung eine Philosophie, die ich einerseits nicht verstehe, und die andererseits die Erzählung in späterem "Star Trek" oft in Sackgassen trieb.

Was den Kommentar über die Gruppe und die Integration angeht, so würde sich die Figur Ro natürlich anbieten. Vergleichsweise wenig wurde daraus gemacht, und die Serie kommentiert dieses Thema mit Vorliebe in anderen Geschichten. Bemerkenswert ist allerdings Picards Angebot, Ro auf der Enterprise eine feste Position zu geben: Es ist wieder einmal das Gespräch, das dies ermöglicht, da Picard Ros aufrichtigen Konflikt und ihre Interesse verstehen lernt, so dass er ihr Verhalten auch versteht (wenn auch nicht befürwortet; vgl. "Darmok"). Es ist eine weitere Iteration des kraftvollen Themas, dass in der Gesellschaft der "Next Generation" jeder einen Platz findet. (Vgl. "Hollow Pursuits", dt.: Der schüchterne Reginald.)

Großes Lob verdient die Darstellung von Guinans Beziehung zu Picard. Wie in "Yesterday's Enterprise" (dt.: Die alte Enterprise) bleibt vieles unausgesprochen, das meiste ist angedeutet. Es ist ein weiteres Beispiel für Sparsamkeit, die der Glaubwürdigkeit mehr nützt als schadet. Die Figur Guinan erfüllt hier auch eine gute Rolle in der Geschichte und stellt einen willkommen Gegenpol zu den doch etwas versnobten Starfleet Offizieren, die mit Ro Larens demonstrativem Außenseiterstatus nicht umgehen können und sie von Anfang an verurteilen. (Diese Charakterisierung erscheint mir übrigens unpassender, je länger ich darüber nachdenke.)

Bemerkenswertes:

"Ensign Ro" fügt den Cardassianern aus "Wounded" die unterdrückten Bajoraner hinzu, die wir hier erstmals sehen – Ohrschmuck bereits eingeschlossen. Damit ist die Grundlage für "Deep Space Nine" gelegt, obwohl dies laut Nemecek ("Companion") zu jener Zeit noch keine Absicht war. Ich glaube auch Rick Berman (ebenfalls in Nemecek), wenn er sagt, die Bajoraner seien keiner Gruppe von Flüchtlingen aus der realen Welt nachempfunden. Tatsächlich scheinen sie Elemente der archetypischen Flüchtlinge zu vereinen: Ich sehe eine Resonanz der Judenverfolgungen, ich spüre einen Hauch jugoslawischer Bürgerkriege. Dies wird in "Deep Space Nine" ganz ähnlich sein.

Michelle Forbes übernimmt hier die wiederkehrende Rolle der Ensign Ro Laren, die bis zum Ende der Serie dabei sein wird. Ihr letztes Auftritt ist in der vorletzten Folge der siebten und letzten Season zu sehen: "Preemptive Strike" (deutsch, wieder einmal ohne große Subtilität: Die Rückkehr von Ro Laren). Forbes war zuvor in "Half a Life" (dt.: Die Auflösung) der vierten Season zu sehen, angeblich sei sie auch deshalb für diese Rolle in Betracht gezogen worden.

Eine mögliche Erklärung für Guinans Geschichte, in der ihr von Picard in einem wichtigen Moment geholfen worden sei, findet sich in "Time's Arrow" am Ende dieser Season (dt.: Gefahr aus dem 19. Jahrhundert).

Diese Episode stellt den redseligen Coiffeur Mr. Mot vor (Ken Thorley), der in "Schisms" (dt.: In den Subraum entführt) der sechsten Season wiederkehren wird – ein großes Vergnügen, und eine Figur, zu der man öfter hätte zurückkehren dürfen. Andererseits: Vielleicht ein weiteres Beispiel für Sparsamkeit, die den Wert einzelner Auftritte nur erhöht.

Die Raumstation in dieser Episode war ursprünglich in "Star Trek III: The Search of Spock" zu sehen. Sie wurde in der "Next Generation" schon zweimal zuvor verwendet: "11001001" und "Remember Me" (dt.: Das Experiment).

Dies eine der seltenen Episoden, für die Rick Berman einen Co-Story-Credit erhielt (mit Michael Piller, der auch das Drehbuch schrieb).

"Star Trek" hat seit jeher Schwierigkeiten mit Autoritäten und verwendet das Gros der Admirale als Konfliktmaterial – hier sehen wir nur das jüngste Beispiel. Dies war in der "Classic Series" so, und es war in der "Next Generation" so: "Too Short A Season" (deutsch, für meine Zwecke passend: Die Entscheidung des Admirals) oder "The Offspring" (dt.: Datas Nachkomme).

Nitpicking:

Wer plante was? Dies ist eines jener Versteckspiele, wo ich am Ende die Ereignisse noch mal zusammensetzen muss: Offenbar bestand der Plan der Cardassianer darin, die Glaubwürdigkeit der Föderation zu nutzen, um die Terroristen aus ihrem Versteck zu locken. Admiral Kennelly ließ sich naiverweise für diesen "war on terrorism" gewinnen und bezog damit die Seite der Cardassianer. Der ganze Plan um Ensign Ro entstand nur, weil Kennelly wusste, dass selbst der gute Name der Föderation nicht genug wäre, um die Terroristen dazu zu bringen, sich zu entblößen. Keine andere Variante macht für mich Sinn.

Dennoch eine erste Ungereimtheit: Weshalb spekuliert Picard am Ende, dem Admiral könnte nur eine Anhörung drohen (wenn auch wahrscheinlich mehr)? Kennellys Vergehen wäre von mir aus gesehen zu gravierend, um nur zu einer Anhörung zu führen.

Und hier eine zweite: Wie genau erhoffte sich Kennelly, die Terroristen mit dem Angebot von Waffen aus ihrem Versteck zu locken?

Es ist nicht ganz leicht zu verstehen, weshalb es den Bajoranern so schlecht geht. Erzählerisch fügt dies dem "Star Trek" Universum eine neue, dunkle Seite hinzu, aber dringende Fragen werden übersehen: Warum kann den verstreuten Bajoranern nicht geholfen werden? Die Föderation verfügt über schier unendliche Energiereserven und kann mit den Replikatoren jedes erwünschte Produkt herstellen. Warum können die Bajoraner nicht mit dem Nötigsten versorgt werden? Vielleicht wäre hier ein "SF Dreh" für die Flüchtlingsproblematik treffender gewesen: Flüchtlinge leiden vor allem unter der Vertreibung, entbehren aber nicht mehr grundsätzlicher Artikel wie Decken und Nahrung. Das Unrecht bliebe annähernd gleich groß.

Picard sagt (in einer stimmungsvollen Passage, die zu meinen Favoriten gehört), die Bajoraner seien Künstler, Architekten und Philosophen gewesen, bevor die Menschen überhaupt aufrecht gingen. Ich sehe ab von der sprachlichen Ungenauigkeit, dass man von den Vorfahren der Menschen sprechen müsste – denn "Menschen" gehen per Definition aufrecht, und jene Vorfahren, die noch nicht aufrecht gingen, hatten einen anderen Namen. Aber: Picards Aussage bedeutet, die Kultur der Bajoraner geht mindestens 5 Millionen Jahre zurück. Es ist erstaunlich, dass sie nicht "fähiger" wurden als die Cardassianer, die offenbar etwa die Stärke der Föderation besitzen. Natürlich könnte man argumentieren, die Bajoraner hätten ihre Energien in etwas anderes als eine Kriegsmaschinerie investiert.

Überhaupt steckt dahinter natürlich eine der ältesten Fragen in "Star Trek": Wie erstaunlich es doch ist, dass alle Völker ungefähr das gleiche technische Niveau erreicht haben. (Wir sehen seltene Ausnahmen, nie unter den regulären Völkern.) Es hat natürlich erzählerisch damit zu tun, dass "Star Trek" eine bestimmte Art von Geschichte bevorzugt, die diese Voraussetzungen verlangt.

Einschaltquoten von Martin Seebacher:

In den USA erzielte die Folge ein Rating von 11.2 Punkten und einen zweiten Platz in den Syndication Charts. Wäre TNG eine Network-Serie gewesen wie später "Voyager" oder heute "Enterprise", dann wäre die Serie mit diesem Rating unter den Top 20 (von ca. 140 Serien) gelandet. Zum Vergleich: "Enterprise" dümpelt im Normalfall so auf den Plätzen 80-110 herum...

In Deutschland sahen 1,21 Mio. Zuschauer die Erstausstrahlung, was einem ausgezeichneten Marktanteil von 20,2% bei allen Zuschauern ab 3 Jahren entspricht.

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Letztes Update:
19. Oktober 2003

©2003 Rafael Scholl.